Sie heißt seit dem 28.3.1863 nach dem bis 1872 hier gelegenen Bauhof „Bauhofstraße“. Die beiden ehemaligen Hofbeamtenhäuser und heutige Mietshäuser in der Bauhofstraße 3-5 in Berlin-Mitte wurden 1865 erbaut. Die gesamte Anlage ist dreistöckig mit ausgebautem Mansarddach an der Straßenseite und vierstöckig an der Hofseite. Sie umschloss einst einen Innenhof, aber ein Teil des Quergebäudes wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Die Straßenfassade ist gleichförmig gegliedert und weist zurückhaltend spätklassizistischen Bauschmuck auf. Die beiden Portale an der Bauhofstraße sind durch korinthische Pilaster und reliefierte Giebelfelder hervorgehoben. In der Anlage wohnten einst Hofbedienstete wie Lakaien, Jäger oder Portiers.

Am denkmalgeschützten Haus Nr.2 aus dem Jahre 1828 befindet sich eine Gedenktafel für Gottfried Keller. Entgegen der Inschrift wohnte der Dichter aber nicht hier, sondern im nicht mehr vorhandenen Haus Bauhof (heute Hegelplatz) Nr.2.

Die Häuser sind als Baudenkmal ausgewiesen.

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