Portrait

Da ich manchmal darauf angesprochen werde: „Ein Deutsch-Kurzhaar in Schwarz und Weiß?“. Die alte Bezeichnung für den Deutsch-Kurzhaar in den Farbschlägen „Schwarz“ und „Schwarzschimmel“ (gefleckt) lautete „Preußisch Kurzhaar“.

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Ein Dr. Waechter entwickelte etwa um 1907 das Ansinnen, Pigment und die Augenfarbe des Deutsch-Kurzhaar zu „optimieren“. Er kreuzte schwarzen Pointer und englischen Foxhound in den Deutsch-Kurzhaar ein, der damals noch „Brauntiger“ genannt wurde. Den Namen Preußisch-Kurzhaar wählte er wegen der preußischen Landesfarben Schwarz und Weiß.

Im Zuchtbuch 1934 ist zu lesen:„In unserem Zuchtbuch werden unter dem Namen „Preußisch-Kurzhaar“ gesondert eingetragen Hunde, die von einem schwarzen Arkwright Pointer „Kilian von Kanatsche“ abstammen (der ostpreußische Kanotenstamm) oder von einer schwarzen Pointerhündin der „Beechgrove-Beß“, deren Vorfahren in sieben Geschlechterfolgen ausnahmslos schwarz gefärbt waren. Dr. Waechter holte sich vor 28 Jahren diese Hündin aus England …“.

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Kanoten war ein Amtsbezirk bei Psoegnick in der Provinz Preußen.

Ab 1938 erschienen dann im Zuchtbuch keine Preußisch-Kurzhaar mehr. Man bezeichnete sie nun als „Schwarzschimmel“ oder „Schwarz“. Vor allem in den letzten Jahren hat die Zucht dieses Deutsch Kurzhaar Farbschlags eine Renaissance gefeiert.

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Quellen: S. Middelhaufe, „Hund & Natur“, Wildhüter St. Hubertus e.V., Deutsches Jagd-Lexikon, Privat

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