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Die Automarke „Lada“ war vor der Wende etwas für Zahnärzte, Volkspolizisten und „Genex – Begünstige“. Oder? 1966 hatte Fiat mit dem „Fiat 124“ einen modernen Mittelklassewagen (Hubraum 1200 cm³) auf den Markt gebracht, der unter anderem international zum „Auto des Jahres“ gewählt wurde. Zeitloses Design sowie gute Raumausnutzung und die für die Hubraumklasse guten Fahrleistungen waren Gründe für diese Ehrung.

Fiat wurde internationaler Partner der damaligen UdSSR und somit wurde der Fiat den sowjetischen Verhältnissen angepasst. Das Fahrzeug erhielt eine verstärkte Karosserie und eine Heizung. Zudem wurde das Fahrwerk mit einer größeren Bodenfreiheit und einer weicheren Stoßdämpferabstimmung den schlechteren Wegstrecken angepasst. Die vom „Fiat 124“ abgeleiteten Typen wurden „Shiguli“ genannt, die späteren Modelle liefen unter dem Namen „Lada“. In allen Ostblockländern war der Lada eine häufige Automarke, galt aber auch als Statussymbol.

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