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Das am 6. November 1908 durch Kaiserin Auguste Viktoria auf den Namen „Christuskirche“ eingeweihte Gotteshaus diente neben den Gottesdiensten von 1959 bis 2001 aufgrund ihrer hervorragenden Akustik auch als Tonstudio. Insbesondere wurden Aufnahmen mit dem Berliner Sinfonie-Orchester vorgenommen, wodurch diverse Umbauten im Inneren des Gebäudes erfolgten. Im Volksmund wurde die Christuskirche deshalb auch „Schallplattenkirche“ genannt.

Die hier aufgenommenen Schallplatten tragen vielfach den Vermerk Studio Christuskirche. Der Gemeinde fehlten die Finanzen, um in der DDR-Zeit notwendige Sanierungsarbeiten am Gebäude durchführen zu können. So wurde 1988 entschieden, die Kirche für christliche Zwecke ganz aufzugeben und sich ins Gemeindehaus zurückzuziehen. Der Sakralbau wurde nun ausschließlich dem Tonstudio des VEB Deutsche Schallplatten zur Verfügung gestellt.

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