Direkt an der Straße steht sie da – die Bucher Schlosskirche. Das barocke Bauwerk wurde von dem Architekten Friedrich Wilhelm Diterichs zwischen 1731 und 1736 an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Auftraggeber war der Geheime Etats- und Kriegsminister Adam Otto von Viereck. Zum Ort hin hat die Fassade vier toskanische Säulen, Triglyphenfries und ein Giebelfeld mit einem von einem Strahlenkranz umgebenen Tetragramm.

Es zeigt die vier hebräischen Buchstaben des biblischen Gottesnamens „JHWH“. Die Kirche wurde bereits teilweise restauriert und bildet heute einen architektonischen Mittelpunkt Buchs. Sie ist der Überrest der Gutsschlossanlage von Buch. Das barocke Schloss und die Orangerie überstanden den Zweiten Weltkrieg mit geringen Schäden, wurden jedoch später wegen Bauschäden infolge mangelnder Instandhaltung abgerissen (Orangerie 1955, Schloss 1964). Allerdings fehlt der Kirche etwas: Der Turm! Er soll in den nächsten Jahren wieder aufgesetzt werden.

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