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Der Weimarer Zwiebelmarkt wurde erstmals am 4. Oktober 1653 als „Viehe- und Zippelmarkt“ erwähnt. Im Jahre 1872 wurde seine Dauer auf ein bis drei Tage im Oktober festgelegt. Seit 1949 fand er am zweiten Samstag im Oktober statt. Die nach 1900 eingeführte Begrenzung auf einen Tag wurde in den 1990er Jahren aufgehoben.

Heute wird er wieder über drei Tage abgehalten, die Stadt scheint zu dieser Zeit aus allen Nähten zu platzen. Weimar wird zum Ameisenhaufen, Genuss bleibt relativ. Vom Theaterplatz aus hinein ins Getümmel sucht man sogleich und volksfesttypisch den Weg nach draußen. Ganz Wagemutige stürzen sich mit Kind und Kegel in die Menge, um mit dieser schwimmend einen der 100.000 Zwiebelzöpfe zu ergattern. Der Stimmung ist dies allerdings nicht wirklich abträglich, ganz im Gegenteil. Mein Tipp: Verlängern auf mindestens eine Woche!

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