Ich verrate mir selbst an dieser Stelle schon mal eines meiner zigtausend Geschenke zum großen Konsum-Showdown 2012: Die jüngste Mando Diao Scheibe „Infruset“, ein MUSS für alle Liebhaber dieser Mugge, die obendrein gerne überrascht werden.

Das sechste Studioalbum der Schweden ist gleichzeitig das erste Album der Band in ihrer Muttersprache und sie haben darauf zehn Gedichte des schwedischen Lyrikers Gustaf Fröding vertont. Fröding war der wichtigste schwedische Lyriker der 1890er Jahre. Der Dichter, der unter anderem humorvolle wie auch sozialkritische Gedichte schrieb, litt unter Alkoholismus und verschiedenen psychischen Erkrankungen. Im Jahr vor seinem Tod (1910) erschien sein Werk „Efterskörd“ (Nachernte).


 

Mt „Bring ‚Em In“, „Hurricane Bar“ oder „Dance with somebody“ haben die Songs diesmal nicht viel gemein, sie zeigen eher die Vielseitigkeit der Band-Köpfe Björn Dixgård und Gustaf Norén. Mag sein, das die Stimmen manchmal ein paar Kratzer haben und die Instrumentierung sehr spartanisch daherkommt – egal, schließlich haben wir es hier mit „Rock trifft Lyrik“ zu tun. Das mich erst ein Verriss der CD durch einige tolle und teutonische Topkritiker („Mando Diao hat fertig“ / „… warum nicht auf Englisch?“ / „… reicht das intellektuelle Gehabe oder das Verwenden der Muttersprache von Mando Diao nicht aus …“) auf die Kaufidee brachte, erwähne ich einfach mal am Rande … ;)

Wer der schwedischen Sprache nicht mächtig ist, sollte sich einfach von den teilweise schaurig-schönen Melodien einfangen lassen und träumen. Licht aus, Kerzen und Kamin an.

 

Quellen: Privat, Wikipedia

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