Trotz alledem! Ein Jahresrückblick

2016 als nahtlos-inhaltliche Fortsetzung des letzten Jahres. Das gewählte Establishement entfernt sich weiter mit großen Schritten von der Realität. Unsägliche politische Entscheidungen werden mit nüchternem Blick auf die Wirtschaftsleistung des Landes relativiert, Armut verschwimmt in Statistiken, mittellose Einwanderer werden weiter durchweg als Flüchtlinge bezeichnet.

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Auch Berlin wird zur Zielscheibe des Terrors – und all dies hat nichts mit dem Islam zu tun. Beim Rückblick auf das abgelaufene Jahr ziehen sich gewisse Parallelen in die Zeit der späten DDR. Schauen wir mal, was uns im nächsten Jahr erwartet. Bild oben: „Trotz alledem!“ im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR.

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Trotz aller Bekenntnisse zur weltweiten Klimaerwärmung schneit es auch in der Hauptstadt hin- und wieder. Ob es klimatische Schwankungen nicht schon immer gab? Quatsch, wir steuern auf die totale Katastrophe zu. Es sei denn, wir essen vegan und nehmen gesunde Smoothies zu uns.

Friedlich grasende Schafe im Morgendunst. Wo das ist? Natürlich in Berlin! Nur hier liegen Großstadtmoloch und ländliche Idylle so eng beieinander. Das Gut Blankenfelde, dass sich seit 1882 im Besitz der Stadt Berlin befindet, ist Teil des Großschutzgebietes Naturpark Barnim. Man muss das Konzept nicht durchgehend toll finden, ein Ausflug lohnt sich für den Großstädter allemal.

Gewissermaßen „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt“ erhebt sich gerade wieder das Berliner Schloss in der Hauptstadt-Mitte. Nach Abriss von Schlossruine und „Palast der Republik“ innerhalb weniger Jahrzehnte soll der nicht unumstrittene Neubau architektonisch Tradition und Moderne verbinden. Ob das Ganze auch inhaltlich funktioniert, muß sich erst noch zeigen.

Der alte Fritz vor einem DDR-Plattenbau in Friedrichshagen. Mit der 250-Jahr-Feier Friedrichshagens 2003 stellte man auf dem Marktplatz gegenüber der Christophoruskirche ein Bronze-Standbild Friedrichs II. des armenischen Bildhauers Spartak Babajan auf, welches dem alten Denkmal von 1904 nachempfunden wurde. Dieses wurde 1946 nach einer Buntmetallsammlung eingeschmolzen.

Das historische Postamt in Oberschöneweide. Der Struve-Bau aus dem Jahre 1909/10 wurde im Auftrag der kaiserlichen Oberpostdirektion errichtet und steht auf der Liste der Berliner Baudenkmale. 2016 ist es ein abgeschottetes Heim für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“. „Diese Standorte werden von uns, da es sich um besonders Schutzbedürftige handelt, nicht veröffentlicht.“ So äußert sich das zuständige Büro des Bürgermeisters. Transparenz ist eben alles.

Ich liebe sie, diese LaubbläserInnen. Diese Zeilen sollen eine Art Hommage an diese fleißigen Frauen und Männer sein, die uns in regelmäßigen Abständen mit benzinstinkender Apparatur und möglichst laut vom bösen Laub befreien. Ob sie wissen, was sie da tun?

Weihnachtsmarkt-Aufbauarbeiten am Breitscheidplatz im November 2016. Was am 19. Dezember passieren würde konnte da noch niemand ahnen. Oder doch? Aus meiner Sicht ein Terrorakt mit Ansage. Ein (erneuter) Riss in das Sicherheitsgefühl des Bürgers. Die Hoffnung bleibt, diese Zeit unsäglicher Entscheidungen mit demokratischen Mitteln beenden zu können. Germany first!

Das Jahr endet (fast), wie es begann: Mit „Industrieschnee“ und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Industrieschnee? Bislang war mir völlig wurst, woher das kalte und glitzernde Weiß kam. Nun werde ich künftig auch den Schnee in diverse Kategorien eintüten. Versprochen.

Quellen: Privat, Wikipedia

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