Back to the Roots

3.8
(4)
Wartburgblick beim Gassigang mit Hund. Geht schlechter.

Eine Redensart besagt, dass es erstens anders kommen würde und zweitens, als man dächte. Nun ja, da ist durchaus viel dran und das Leben ist ohnehin zu kurz für eingefahrene Gleise. Und obwohl ich – meine Lebenssituation betreffend – nur ungern dem Außen Verantwortung zukommen lasse, danke ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich jenen verantwortlichen „Coronisten“, die mich und meine Familie davor bewahrten, noch länger im Großraum Berlin bleiben zu müssen.

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Im März `22 machten wir übrigens völlig spontan einen Zweiwochentrip ins geliebte Schweden, um uns – fernab des damaligen Coronawahns in Deutschland – klar zu werden, wohin (wortwörtlich) die Reise des Lebens – aller drohenden Betretungsverbote zum Trotz – weitergehen sollte. In Schweden war das C-Wort schon kein Thema mehr und vor allem unsere Kinder waren völlig konsterniert, das Mensch auch maskenfrei einkaufen und ausgehen konnte. Auf Facebook schrieb ich damals:

„Obwohl ich eigentlich zum 1. März hätte mausetot sein müssen: Wieder in Schweden. Die einerseits wohltuend entspannte und doch zugleich erschütternde Aussensicht auf Deutschland. Was ist aus diesem Land geworden? Wieviel Bekloppte an den politischen Hebeln bis in die niedersten Ränge, wieviel sektenhaftes Mitläufertum und vorauseilender Gehorsam? Und die Erkenntnis … das Virus ist eben deutsch! Es kann nicht anders sein, zumindest schwedisch ist es nicht. Keine Maske hier in den Schulen, beim Shoppen, nirgendwo. Keine „Maßnahmen“ zur Eindämmung von irgendetwas, null Verbotsschilder im Zusammenhang mit der großen Seuche, von einer sinnbefreiten Impfpflicht ganz zu schweigen.“

Meine Kinder unbeschwert in Schweden. Und fast schon unsicher ohne Maske.

Noch weiter auf diesen ganzen Coronamüll und seine Jünger einzugehen, kneife ich mir – zuviel wär`s der Gauner Ehr`.

Gibt es also einen besseren Zeitpunkt, um quasi ein „Back to the Roots“ inklusive beruflicher Neuorientierung herbeizuführen? In der Nachbetrachtung wohl kaum. Nun sitze ich hier samt Family im Eisenacher Süden und am Fuße der Wartburg in einem traumhaften Haus inmitten einer traumhaften Gegend, die mir natürlich seit Kindheitstagen sehr vertraut ist. Entschleunigung pur (immer im Vergleich zu Berlin), guter Kuchen und keinerlei Probleme bei Schul- und Kitaanmeldungen.

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Ein Stück heile Welt ist das schon.

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