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FDGB Feriendienst Broschüren.

Malle? Mauritius? Mongolei? Nein, ab in die (ost)deutsche Pampa! Als echtes Helferlein dienen mir dabei die guten, alten und vergilbten Broschüren des „FDGB-Feriendienstes“ der verflossenen DDR. Eine Zeitreise in das sozialistische Tourismus-Marketing.

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FDGB („Freier Deutscher Gewerkschaft Bund) – das war keine Gewerkschaft im herkömmlichen Sinne, denn er vertrat nicht etwa die finanziellen und sozialen Interessen seiner Mitglieder. Vielmehr zählte er zu den „Massenorganisationen“. Bereits am 18. März 1945 in Aachen (!) gegründet, entstand 1947 in der damaligen „sowjetischen Besatzungszone“ der FDGB-Feriendienst und nahm sich die staatliche Urlaubsorganisation der damalige Besatzungsmacht zum Vorbild.

Der FDGB-Feriendienst wiederum war einer der Anbieter von Ferien- und Urlaubsreisen (u.a. neben dem DDR-Reisebüro, Jugendtourist sowie den VEB-Ferienunterkünften) und betrieb auch die Urlauberschiffe „Arkona“, „Fritz Heckert“ sowie die „Völkerfreundschaft“.

Ob Wald-Idyll …

Neben den größeren FDGB-Ferienheimen waren es vor allem viele kleinere Unterkünfte, die regional strukturierte Urlaubsgebiete vor allem übernachtungstechnisch abdeckten. Die meist privaten Einrichtungen wurden dann durch die Eigentümer an den FDGB-Feriendienst vermietet – dieser übernahm dann Organisation und Verwaltung.

… oder Wintervergnügen.

Öffentlich-rechtlicher Schnipsel zum FDGB-Feriendienst der DDR

Quellen: Youtube, Wikipedia, Privat

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