Ein Jahr mit dreizehn Monaten

Im Jahre 1976 war es, als die Abrafaxe die bis dato höchst erfolgreichen Digedags im Kultheft Mosaik ablösten. Die Hypothek der drei neuen Helden wog schwer, nicht zuletzt aufgrund des Streites zwischen dem „Vater“ der Digedags, Hannes Hegen und dem Verlag „Junge Welt“. Doch das quasi ideologie- und propagandafreie Heft war ein Muss in deutschen demokratischen Kinderregalen und blieb mit einer geschätzten Auflage von über 500.000 Stück ein begehrter Lesestoff. Mit einem kleinen Schönheitsfehler.

Nachdem der erste Mosaik-Jahrgang mit den Abrafaxen 1976 erfolgreich gelaufen war, warteten alle Mosaikfans sehnsüchtig auf das Januarheft 1977.

Ein Jahr später gab es wieder 12 Monate ;)

Es kam – als fortlaufende „Nummer 13 / 1977“, gefolgt vom Februarheft Nummer 2, also mit der Monatsbezeichnung. Ich kann mich durchaus an mein damaliges Gefühl erinnern, möglicherweise etwas verpasst zu haben. Es ist übrigens bislang die einzige Nummer 13 eines Abrafaxe-Heftes und besitzt schon deshalb allein Sammlerstatus

2018 war das Mosaik übrigens der meistverkaufte Comic in Deutschland und überholte damit auch das Micky Maus-Magazin (Quelle: SZ vom 26. Februar 2018).

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