Dienstag, Urlaubsheimreise zurück nach Berlin. Diese klirrende Kälte lässt diesmal sogar die Scheibenwaschanlage zittern. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem Teil, ich muss nachsehen. Also fahre ich die Abfahrt Prenzlau raus, weil ich mich nicht bis zum nächsten „P“ gedulden will. Da stehe ich nun auf einem Feldweg und könnte mir bei der Gelegenheit auch noch ein wenig die Beine vertreten.

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Als ich schon fast zurück im Auto bin, höre ich ein lautes Mautzen … hä? Ich traue meinem Gehör nicht so recht, denn ganz in der Nähe ziehen Krähen und Raubvögel ihre Kreise. Vielleicht Wild? Oder die Vögel selbst? Egal, jetzt fahre ich einfach los. Meine Frau sieht meinen hilflosen Blick und gibt mir irgendwelche Zeichen aus der Kapsel. Meine Kinder meckern auf ihre Weise und der Hund ganz hinten wird sichtlich unruhig.

„Scheiß drauf“ sage ich mir und gehe zu einem Haufen Gartenmüll, der hier wohl von einem geizigen Zeitgenossen bereits vor einigen Monden abgelegt wurde. In diesem Moment springt ein kleines, schwarzes Katzentier aus den Ästen und kommt auf mich zu gehumpelt. Offenbar wurde es kürzlich angefahren oder was auch immer. Ich nehme das Bündel und übergebe es meiner Frau. Die nimmt das kleine Katzentier und wickelt es in eine Decke: „Wir brauchen jetzt eine Tragebox, ein Katzenklo und KaFu.“

Trotz seiner Humpelei scheint das kleine Knäuel ziemlich munter zu sein … dennoch ist Freitag der wichtige Tierarzt-Day.

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